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2. Österr. Workshop
"Sanierung des Gebäudebestandes der letzten Jahrzehnte" SanierungshemmnisseKritisch für Sanierungen ist die Verfügbarkeit von Wohnungen für die Aussiedlung der Bewohner während der Sanierung. Aufwertende Sanierung/Umbauten/Zubauten der GebäudesubstanzEine wohnwertsteigernde Sanierung geht über eine bloße thermische Gebäudesanierung hinaus. Folgende Aspekte sind dabei zu beachten:
Ziel sollte es daher sein, einen Kriterienkatalog für "Wohnqualität" zu erstellen, der sich an unterschiedliche Bauformen und Bauperioden anpassen kann und für eine Sanierung verwendet wird. Kriterien für die Erhaltungswürdigkeit von GebäudenDie Entscheidungsfindung zwischen Sanierung oder Abbruch kann durch Kriterien für die Erhaltungswürdigkeit von Gebäuden erleichtert werden. Um so konkret wie möglich zu werden, sind verschiedene Kriterienkataloge für verschiedene Bauperioden erforderlich. Maßstab der Bewertung soll der Wert eines Gebäudes gemessen am Sollzustand der heutigen Wohnkultur sein. Die hier beschriebene Kriterienliste kann als Checkliste für eine erste Grobeinstufung des Sanierungsfalles verwendet werden. Sanierung vom Großen ins KleineAuf einer ersten Ebene müssen die Sozialstruktur der Bewohner und städtebauliche Aspekte bei einer Sanierung berücksichtigt werden. Erst in der Folge soll auf das Objekt selbst eingegangen werden und technische Detailfragen geklärt werden. In Bauten mit fehlender oder problematischer sozialer Struktur ist ein Abbruch eher zu befürworten. Bei Aussiedlungen sollten Ersatzwohnungen angeboten werden. In Bauten mit intaktem sozialem Gefüge ist eine Sanierung zu befürworten, auch wenn die anderen Kriterien für einen Abbruch sprechen würden. Technisch-infrastrukturelle Aufrüstung von GebäudenNeben der baulichen Sanierung ist die technisch-infrastrukturelle Ausstattung entscheidend für die Herstellung eines zeitgemäßen Nutzungsstandards und Komforts und beeinflusst den Wertbestand von Objekten. Die technisch-infrastrukturelle Aufrüstung ist oftmals nicht nur ein anlagentechnisches Problem, sondern tritt häufig auch in Wechselwirkung mit baulichen Sanierungsmaßnahmen. Beispielhaft angeführt seien die Lüftungsproblematik bei Erreichen sehr guter thermischer Standards der Gebäudehülle, technische Integrationsmöglichkeiten bei Fassadensystemen (hochtransparente Wärmedämmung, solare Energiegewinnung) oder die erweiterte Funktionalität von Fenstern (Lüftung, Abschattung). Angesichts steigender technischer Standards stellt besonders die Energie- und Informationsversorgung und die telematische Steuerung von Gebäuden ein eigenes Aufgabengebiet dar. ErdgeschosszonenDiese minderwertigen und sehr oft leerstehenden Flächen könnten bei Bauten der 50er bis 70er Jahre im Zuge der Sanierung als Gemeinschaftseinrichtungen einer Nutzung zugeführt werden und wirken sich für das Objekt als solches aufwertend aus. Hoher Wohnwert als FörderkriteriumSanierungen, die den Wohnwert erhöhen, sollen eine Förderung erhalten. Wünschenswert wäre ebenso eine Infrastruktur- und Stadtstrukturförderung. MotivenberichtEin Sanierungsbericht, in dem die Sanierungsmaßnahmen bewertet werden, soll als Entscheidungsgrundlage für den Fördergeber dienen. Kriterienliste für die Entscheidung Sanierung/Umbau versus Neubau |
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updated: 04.03.2009 webmaster: sutter@ecology.at
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