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Sanierung des Gebäudebestandes der letzten Jahrzehnte

Themen:
Entwicklung von Bauprodukten, Bau- und Anlagentechnologien für die umfassende Sanierung und den Umbau unterschiedlicher baulicher Objekte der letzten Jahrzehnte (Büro- und Gewerbeobjekte, Wohnbauten, öffentliche Gebäude) unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Kriterien

Zielrichtung:
  • Entwicklung konstruktiv-statischer Lösungen und Technologien, die umfassende Eingriffe in die bestehende Gebäudesubstanz erlauben (z.B. Entkernung/Umbau und Neunutzung von Fertigteil- und Skelettbauten)
  • Entwicklung spezieller Technologien und Produkte für die baulich-technische Ergänzung der Gebäudesubstanz (z.B. modulare Anbau-/Zubausysteme, Klimafassaden, modulare Installationssysteme)
  • insbesondere Entwicklung kostensparender Sanierungstechnologien (Vorfertigung, Systembauweisen)
  • Entwicklung spezieller Baustoffe für die Sanierung/Adaptierung (z.B. Leichtbaustoffe wie Liapor-Fertigbeton)
Erwünschte Ergebnisse:
  • Zusammenstellung und technische Beschreibung vorbildlicher planerisch-konstruktiver Lösungen (in ökonomischer und ökologischer Hinsicht) für eingreifende Sanierung und Umbau
  • F&TE-Design für Spezialproduktentwicklungen; Umsetzung in Pilotentwicklungen und Pilotvorhaben zusammen mit Unternehmen der Bauindustrie, des Baugewerbes und des Anlagenbaus
Erwünschte Effekte:
  • Erhöhung der F&TE-Quote im traditionell innovationsarmen Bausektor
  • Stimulation des europäischen Know-How-Transfers (gemeinsame F&TE, Patente, Lizenzen)
  • Impulsgebung zur Bildung spezifischer Kompetenzcluster auf EU-Ebene
  • Entwicklung und Stärkung spezifischer Dienstleistungen im Immobilien- und Bausektor (Consulting allgemein, Facility Management, Contracting), auch unter dem Aspekt der Förderung europaweit agierender Consultingunternehmen
  • Transnationale Entwicklung neuer Bautechnologien und Bauprodukte (industrielle F&TE). Die Überlegung ist, dass Technologien transnational gehandelt werden können (Patente und Lizenzen, technisches Consulting), die Vermarktung und Produktion aufgrund der starken regionalen Bindung der Immobilien- und Bauwirtschaft jedoch auf regionaler Ebene verbleibt.
  • Die Qualitätssteigerung im Gebäudebereich bedeutet eine Verbesserung der Qualität der verfügbaren Infrastruktur. Neben sozialen Aspekten, etwa im Zusammenhang mit der Bereitstellung hochwertiger Wohnungen, ist dieser Faktor vor allem als Kriterium für die Standortwahl von Unternehmen von Bedeutung. Verbesserungen der Gebäudeinfrastruktur machen Standorte attraktiver. Somit wird das Projekt auch in diesem Zusammenhang einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten.
fragestellung: immobilien Fragestellung
Die grundlegende Sanierung des Gebäudebestandes der letzten Jahrzehnte stellt sich zusehends als Herausforderung für Immobilienverwalter, private, kommunale und gemeinnützige Gebäudeeigentümer und Immobilienanleger dar. Wichtig dabei sind aber nicht nur baulich-technische Anforderungen, vielmehr sollte auch die ökologische und ökonomische Sinnhaftigkeit umfassender Sanierungsmaßnahmen im Vergleich zur Möglichkeit eines Abbruchs und Neubaus geprüft werden. Häufig stellt sich auch die Frage nach dem Umfang der Sanierungsmaßnahmen, das heißt wie weit und stark in die bestehende Gebäudesubstanz und die technischen Anlagen eingegriffen werden soll und kann.
e3-workshop e3-workshops
Fragestellungen zu diesem Themenbereich wurden im
2. Österr. Workshop: "Sanierung des Gebäudebestands der letzten Jahrzehnte" behandelt.
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updated: 04.03.2009