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Immobilienbewirtschaftung und Gebäudebewertung
Themen:
Weiterentwicklung von Technologien, Methoden und Instrumente zur ökonomisch-ökologischen Bewertung und Optimierung von Immobilien und Gebäuden über den gesamten Lebenszyklus unter Einschluss der Instandhaltungs- und Betriebsaufwendungen.
Betriebswirtschaftlich betrifft dies die Kostenbereiche: Entwicklungskosten, Herstellungskosten, Instandhaltungskosten, Bewirtschaftungs- und Versorgungskosten, Adaptierungs-/Umbaukosten sowie Abbruch- und Neunutzungskosten
Zielrichtung:
- optimale Allokation und Erhöhung der Nachhaltigkeit von Immobilienentwicklungen in ökonomischer und ökologischer Hinsicht
- bessere Abstimmung der baulich-technischen Ausführung auf gegenwärtige und zukünftige Nutzungen und Nutzungsanforderungen (z.B. durch erhöhte Flexibilität von Raumprogrammen, räumlicher Gestaltung und technischer Infrastrukturausstattung)
- stärkere Berücksichtigung von Instandhaltungs- und Betriebsaufwendungen in der Immobilienentwicklung und Gebäudeplanung (Lebenszyklusbetrachtung; dazu ein Hinweis: mehr als drei Viertel der materiellen, energetischen und monetären Aufwendungen entfallen auf den Betrieb von Gebäuden)
- Transfer von Erfahrungen, Methoden und Technologien bei der Bewirtschaftung von Betriebsobjekten auf andere Gebäudesektoren (z.B. Facility Management)
Erwünschte Ergebnisse:
- Zusammenstellung von Planungskriterien und technischen Parametern (Handbuch, Kriterienkatalog, Checkliste), die für die Erhöhung der wirtschaftlichen und ökologischen Nachhaltigkeit in der Immobilienbewirtschaftung relevant sind
- Planungsmethoden, Bewertungsinstrumente und Anwendungstechnologien für erweitertes Facility Management, unter besonderer Berücksichtigung von Umwelteffekten und volkswirtschaftlichen Kosten
- Schnittstellendefinition und Vorschläge für die Einarbeitung der Ergebnisse in bestehende Standardsoftware zur Immobilienbewirtschaftung
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Fragestellung |
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Die Errichtung, die Nutzung und die Entsorgung von Gebäuden verursacht Kosten, Stoffströme, Energieverbrauch und Emissionen. Durch entsprechende Planung, Errichtung, Bewirtschaftung und Vermarktung können Umweltbelastungen und Kosten reduziert, die Nutzerfreundlichkeit erhöht und der Wert eines Gebäudes gesteigert werden. Instrumente zur Gebäudebewertung können die umfassenden Qualitäten eines Objektes wiedergeben und einen wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung sowie zur Steigerung der Gebäudequalität insgesamt leisten. Sie ergänzen die klassische Immobilienbewertung um ökologische und nutzerrelevante Kriterien und ergeben ein umfassendes Bild mit verdichteten Informationen über die Eigenschaften des Gebäudes.
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e3-workshops |
Fragestellungen zu diesem Themenbereich wurden im:
3. Österr. Workshop: "Gebäudebewertung - Mehr Wert, mehr Umwelt und weniger Schaden durch Total Quality Management" ,
4. Österr. Workshop: "gebaut 2020 - wohnträume von heute?" und
5. Österr. Workshop: "TQ - Total Quality: Das Österreichische Gebäudezertifikat" behandelt.
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