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Industrielle Vorfertigung unter dem Gesichtspunkt von Cleaner Production und Ecodesign
Themen:
Weiterentwicklung ressourcen- und materialsparender, kostengünstiger Vorfertigungstechnologien für (regional) unterschiedliche Bauweisen und Bautraditionen:
- Holzbau/Leichtbau (ursprünglich: vorindustrielle Bauten; Haupteinsatzbereiche heute: Einzelhäuser, Industriebau)
- Massivbauweisen/Stückbausysteme (Haupteinsatzbereiche: traditioneller Siedlungsbau und Industriebau, kleinvolumige Bauten, öffentliche Bauten)
- Klassische Fertigteilbauweisen (Haupteinsatzbereiche: Großwohnanlagen, Industriebau)
- High-Tech- und Mischbauweisen (Haupteinsatzbereiche: Bürobau, Sonderbauten wie Flughäfen etc.)
Zielrichtung:
- stärkere Integration von Einzelgewerken (Erhöhung der horizontalen Vorfertigungstiefe, z.B. Vorintegration von technischer Infrastruktur in die Bauteile)
- höhere funktionale Integrität von Einzelbauteilen (Erhöhung der vertikalen Vorfertigungstiefe, z.B. wärmegedämmte und oberflächenfertige Bauteile)
- bessere Definition der Schnittstellen bei der Planung und Herstellung von Gebäuden (z.B. Bauteilanschlüsse, Harmonisierung von Normen, CAD/CIM-Integration)
Erwünschte Ergebnisse:
- Weiterentwicklung von Fertigbauweisen in Richtung höchstmöglicher planerisch-funktioneller Flexibilität (Stichwort: Kleinserienfertigung, Modulbausysteme)
- Technologien zur Material- und Kostenersparnis und zur Beschleunigung der Bauwerksplanung und -herstellung
- Technologien und Maßnahmen zur Qualitätssteigerung in bauphysikalischer (Indoor Quality, thermisch-hygrisches Verhalten), planerischer (Adaptierbarkeit/Umbaubarkeit) und ökologischer (Rezyklierbarkeit, Lebenszyklus) Hinsicht
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